Unternehmen

Forschung & Entwicklung

Forschungsprojekte

3D RealityMaps GmbH engagiert sich intensiv in der Forschung und Entwicklung. 

Das Unternehmen arbeitet dabei eng mit Forschungseinrichtungen und Universitäten zusammen.  

INSAG – Bergwacht Bayern setzt auf 3D-Karten

2017 ist die Bergwacht Bayern in eine einjährige Testphase gestartet, die zeigen soll, ob und in welchem Maße die interaktiven 3D-Karten von RealityMaps ihre Einsatzplanung und -durchführung verbessern können. Die ersten Trainings für Bergretter aus den bayerischen Alpen mit der App und der Einsatzplanungssoftware haben bereits erfolgreich stattgefunden. Der erste Grundstein für dieses Projekt wurde bereits im INSAG-Projekt (Innovative Nutzung von Satellitennavigation und Geländeinformationen, gefördert durch das Bayerische Raumfahrtförderprogramm) gelegt, das die 3D RealityMaps GmbH in Zusammenarbeit mit der Bergwacht und der Hochschule Deggendorf im Jahr 2014 ins Leben gerufen hatte.

Ziel ist es, jeden Bergretter mit einer App auszustatten, die ihm die Orientierung im Gelände erleichtert. Via Live-Tracking sind alle am Einsatz Beteiligten miteinander vernetzt. Sowohl die Leitstelle als auch die einzelnen Bergretter sehen die aktuelle Position und den zurückgelegten Weg der Kollegen in der 3D-Karte. Das er-leichtert die Koordination vor Ort und macht Einsätze auch im Nachhinein besser nachvollziehbar. Die Leitstelle bzw. das Einsatzfahrzeug verfügt zudem über eine Software mit erweiterten Planungs- und Analysetools. Verläuft die Testphase erfolgreich, könnte die gesamte Bergwacht Bayern künftig mit der 3D-Technologie ausgestattet werden.

AlpSenseBench – Früherkennung von Naturfahren

Im Rahmen des Forschungsprojekts „AlpSense“ entwickelt 3D RealityMaps gemeinsam mit der Technischen Universität und der Ludwig-Maximilians-Universität in München sowie der Bayerischen Akademie der Wissenschaften innovative Fernerkundungsverfahren zur Früherkennung von klimabedingten Naturgefahren im Alpenraum.

 

 

Ziel des aktuellen Pilotprojekts, an dem neben den Forschungseinrichtungen auch Verwaltungsbehörden aus Bayern und Österreich beteiligt sind: durch kontinuierliches Monitoring und Veränderungsanalysen sollen potentielle Gefahrenstellen durch Massenbewegungen und Gletscher-rückgang frühzeitig erkannt werden. Die Forschungstätigkeiten finden in ausgewählten Untersuchungsgebieten in den Alpen statt, die allesamt dicht besiedelt und Tourismusregionen sind.

Mithilfe wiederholter Befliegungen mit Flugzeugen und Drohnen, hochgenauer GPS-Georeferenzierung und photogrammetrischer 3D-Prozessierung sowie dem multitemporalen Vergleich von Oberflächenmodellen in höchster Genauigkeit werden aktuell das bayerische Sudelfeld, die Zugspitze sowie der Hochvernagtferner in den Ötztaler Alpen und der Hochvogel in den Allgäuer Alpen erkundet.

Autonom fliegende Drohnen

In diesem Vorhaben wird ein integriertes Such- und Rettungssystem entwickelt, das insbesondere die Bergwacht bei schwierigen Einsätzen im Gebirge, z.B. nach Lawinenabgängen, mittels weitgehend autonom operierenden Drohnen unterstützt. Damit soll die Effizienz der Sucheinsätze bei schlechtem Wetter oder gefährlichen Bedingungen verbessert werden.

 

Das integrierte System aus Drohnen und Spezialsoftware soll es ermöglichen, komplexe Suchgebiete im Gebirge systematisch abzufliegen. Dazu werden die Flugbahnen der Drohnen vorab auf Basis eines sehr hoch aufgelösten Oberflächenmodells so berechnet, dass jeder . . . . . im Suchgebiet von den Sensoren der Drohnen erfasst wird. Die Drohnen, bestückt mit modular anpassbaren Suchgeräten fliegen autonom und systematisch das Gelände ab, speichern die Daten für spätere Analysen on-board und senden Live-Daten an die Einsatzkräfte.

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